Anbieter im Check

Betongold Gutachten im Check: Angebot, Kosten und der faire Vergleich mit Kallang

Betongold Gutachten ist ein Anbieter von Restnutzungsdauer-Gutachten aus Dresden. Laut öffentlicher Website, Stand Oktober 2026, kostet das Gutachten pauschal 829 € ohne Ortstermin, mit Innen- und Außenbesichtigung 1.279 €; die Bearbeitung dauert meist ein bis drei Wochen. Kallang bietet das Nutzungsdauer-Gutachten für 699 € Festpreis inklusive Besichtigung, Begleitschreiben, kostenloser Nachbesserung und Erfolgsgarantie in sieben Werktagen.

Aktualisiert am 6. Oktober 2026 · 23 Minuten Lesezeit · 5.146 Wörter · Geprüft von Kallang Gutachten & Bewertungswesen

Anerkannt oder kostenlos. · Ortsbesichtigung inklusive · Sachverständige nach DIN EN ISO/IEC 17024

Wer „Betongold Gutachten“ sucht, meint in der Regel eines von zwei Dingen: entweder ein Gutachten für Immobilien als Sachwertanlage im Allgemeinen oder konkret den Anbieter Betongold Gutachten GmbH aus Dresden, der bundesweit Restnutzungsdauer-Gutachten für die Gebäude-AfA anbietet. Dieser Ratgeber behandelt beides und stellt das öffentlich einsehbare Angebot des Anbieters sachlich dem Festpreismodell von Kallang und weiteren Marktteilnehmern gegenüber.

Vorab die Zahlen, auf die es den meisten Lesern ankommt: Laut öffentlicher Website der Betongold Gutachten GmbH, Stand Oktober 2026, kostet das Restnutzungsdauer-Gutachten pauschal 829 € brutto ohne Ortstermin; ein Ortstermin mit Innen- und Außenbesichtigung kostet 450 € brutto zusätzlich, sodass der Gesamtpreis mit Besichtigung bei 1.279 € liegt. Kallang berechnet 699 € Festpreis inklusive Innen- und Außenbesichtigung, Begleitschreiben für das Finanzamt, kostenloser Nachbesserung bei Rückfragen und der Erfolgsgarantie „Anerkannt oder kostenlos“.

Der Preis allein entscheidet aber nicht. Ein Nutzungsdauer-Gutachten ist nur so viel wert wie seine Anerkennung durch das Finanzamt. Deshalb erklärt dieser Artikel auch, welche Inhalte jedes Gutachten nach § 7 Abs. 4 Satz 2 EStG und dem BMF-Schreiben vom 22.02.2023 enthalten muss, wie Sie das Risiko einer Ablehnung in Ihre Entscheidung einpreisen und in welcher Situation welches Angebot passt. Alle Angaben zu Betongold stammen ausschließlich von der öffentlichen Website; Erfahrungsberichte zu diesem Anbieter liegen uns nicht vor und werden hier nicht behauptet.

Was „Betongold“ bedeutet und wer die Betongold Gutachten GmbH ist

Der Begriff Betongold

„Betongold“ ist ein umgangssprachlicher Begriff für Immobilien als Sachwertanlage. Er stellt das Gebäude in eine Reihe mit Gold als Wertaufbewahrungsmittel und betont die Erwartung, dass Immobilien Kaufkraft erhalten, insbesondere in Phasen niedriger Zinsen oder hoher Inflation. Der Begriff ist weder ein Fachbegriff des Steuerrechts noch der Immobilienbewertung. Mit ihm ist keine bestimmte Gutachtenart verbunden. Wer nach „Betongold Gutachten“ sucht, meint also entweder allgemein ein Immobiliengutachten oder konkret den Anbieter, der den Begriff als Firmennamen führt.

Der Anbieter Betongold Gutachten GmbH

Die Betongold Gutachten GmbH hat ihren Sitz in der Krügerstraße 20, 01326 Dresden, und ist laut öffentlicher Website, Stand Oktober 2026, bundesweit tätig. Kerngeschäft ist das Restnutzungsdauer-Gutachten zum Nachweis einer kürzeren tatsächlichen Nutzungsdauer nach § 7 Abs. 4 Satz 2 EStG. Daneben werden laut Website Kaufpreisaufteilungen angeboten. Die Gutachten werden laut Website von nach DIN EN ISO/IEC 17024 zertifizierten Sachverständigen erstellt, es gibt eine kostenlose Ersteinschätzung, und die Bearbeitung dauert meist ein bis drei Wochen.

Diese Angaben sind der Rahmen des Vergleichs. Was wir nicht beurteilen können, weil uns keine geprüften Gutachten des Anbieters vorliegen: die inhaltliche Qualität der Gutachten, die Anerkennungsquote bei Finanzämtern und die Abwicklung von Rückfragen. Dort, wo die Website keine Aussage trifft, formulieren wir Fragen, die Sie vor einer Beauftragung stellen sollten, und keine Behauptungen.

Das Angebot von Betongold Gutachten laut öffentlicher Website, Stand Oktober 2026

LeistungAngabe laut Website Betongold Gutachten GmbH (Stand Oktober 2026)
Restnutzungsdauer-Gutachten ohne Ortsterminpauschal 829 € brutto
Ortstermin innen und außenzusätzlich 450 € brutto
Gutachten mit Ortstermin gesamt1.279 € brutto
Qualifikation der Sachverständigenzertifiziert nach DIN EN ISO/IEC 17024
Ersteinschätzungkostenlos
Bearbeitungsdauermeist 1 bis 3 Wochen
Kaufpreisaufteilungwird angeboten
RabattePartner (z. B. Makler, Verwalter) vergeben Rabattcodes über 50 €
Tätigkeitsgebietbundesweit, Sitz Dresden

Preisstruktur: Pauschale mit Zuschlag für den Ortstermin

Das Preismodell ist zweistufig. Der Pauschalpreis von 829 € bezieht sich auf ein Gutachten, das ohne Besichtigung vor Ort erstellt wird, also auf Basis der vom Eigentümer gelieferten Unterlagen und Fotos. Wer eine Besichtigung wünscht oder benötigt, zahlt 450 € zusätzlich. Diese Struktur ist am Markt verbreitet; auch Gutachten.org (Außenbesichtigung +199 €, Innen- und Außenbesichtigung +499 €) und Nutzungsdauer.com (Innen- und Außenbesichtigung 535,50 € extra) arbeiten laut ihren öffentlichen Preisseiten, Stand Oktober 2026, mit Zuschlägen für die Besichtigung. Kallang verfolgt den umgekehrten Ansatz: Die Innen- und Außenbesichtigung ist Bestandteil jedes Gutachtens und im Festpreis von 699 € enthalten, in allen 16 Bundesländern inklusive Fahrtkosten.

Für den Vergleich ist wichtig: Der niedrigere Einstiegspreis gilt für ein Produkt mit geringerem Leistungsumfang. Vergleichbar mit dem Kallang-Angebot ist die Variante mit Ortstermin für 1.279 €.

Qualifikation, Ersteinschätzung und Bearbeitungszeit

Die Zertifizierung nach DIN EN ISO/IEC 17024 ist die zentrale Qualifikationsanforderung des BMF-Schreibens vom 22.02.2023, neben der öffentlichen Bestellung und Vereidigung. Beide Anbieter erfüllen sie nach eigenen Angaben. Die kostenlose Ersteinschätzung ist ebenfalls bei beiden vorhanden; sie dient dazu, ungeeignete Objekte vor der Beauftragung auszusortieren, etwa kernsanierte Gebäude oder Neubauten.

Bei der Bearbeitungszeit unterscheiden sich die Angaben: ein bis drei Wochen bei Betongold laut Website, sieben Werktage nach Besichtigung und vollständigen Unterlagen bei Kallang, optional drei Werktage (Express, +200 €) oder 24 Stunden (Turbo, +699 €). Für Vermieter mit laufender Einspruchsfrist von einem Monat nach § 355 AO kann dieser Unterschied entscheidend sein.

Partner-Rabattcodes

Laut Website vergeben Partner wie Makler oder Verwalter Rabattcodes über 50 €. Mit Code liegt der Preis ohne Ortstermin bei 779 €, mit Ortstermin bei 1.229 €. Für Bestandshalter mit mehreren Objekten ist relevant, dass Kallang Mengenrabatte von 5 Prozent ab 10 Objekten und 10 Prozent ab 20 Objekten gewährt, also 664 € beziehungsweise 629 € pro Gutachten inklusive Besichtigung.

Fragen, die Sie vor einer Beauftragung klären sollten

Die öffentliche Website beantwortet nicht jede Frage, die für die Anerkennung beim Finanzamt relevant ist. Unabhängig davon, welchen Anbieter Sie wählen, sollten Sie folgende Punkte vor der Bestellung schriftlich klären:

  • Ist ein Begleitschreiben für das Finanzamt enthalten, das Rechtsgrundlage, Rechtsprechung und Rechenlogik erläutert?
  • Wie werden Rückfragen des Finanzamts behandelt: kostenlos, pauschal oder nach Stundensatz, und bis zu welchem Zeitpunkt?
  • Gibt es eine Zusage für den Fall, dass das Finanzamt das Gutachten endgültig nicht anerkennt?
  • Wird im Gutachten zu technischem Verschleiß, wirtschaftlicher Entwertung und rechtlichen Nutzungsbeschränkungen ausdrücklich Stellung genommen?
  • Wie wird bei einem Gutachten ohne Ortstermin der Objektbezug hergestellt, den das BMF-Schreiben verlangt?
  • Kann das Gutachten für einen zurückliegenden Stichtag erstellt werden, wenn Vorjahre noch offen sind?

Bei Kallang sind Begleitschreiben, kostenlose Nachbesserung ohne Stundensatz bis zur Entscheidung der Behörde und die Erfolgsgarantie „Anerkannt oder kostenlos“ Bestandteil des Angebots; Details auf der Seite zur Erfolgsgarantie.

Betongold Gutachten vs. Kallang: Der Vergleich in einer Tabelle

KriteriumBetongold Gutachten GmbH (laut Website, Stand Oktober 2026)Kallang
Preis ohne Besichtigung829 € bruttonicht angeboten, Besichtigung immer enthalten
Preis mit Innen- und Außenbesichtigung1.279 € brutto699 € inkl. USt
Preisabhängigkeit von Fläche oder Objektartpauschalpauschal, unabhängig von Wohnfläche und Objektart
Fahrtkostenkeine Angabe auf der Website bekanntinklusive, alle 16 Bundesländer
QualifikationDIN EN ISO/IEC 17024DIN EN ISO/IEC 17024
Methodekeine detaillierte Angabe geprüftImmoWertV-konform, im Einklang mit BFH IX R 25/19 und IX R 14/23
Begleitschreiben für das Finanzamtvor Beauftragung erfragenenthalten
Nachbesserung bei Rückfragenvor Beauftragung erfragenkostenlos, ohne Stundensatz, bis zur Entscheidung
Geld-zurück-Zusagevor Beauftragung erfragenErfolgsgarantie „Anerkannt oder kostenlos“
Bestpreisgarantiekeine Angabe bekanntja, 14 Tage nach Bestellung, Differenz wird erstattet
Bearbeitungsdauermeist 1 bis 3 Wochen7 Werktage; Express 3 Werktage (+200 €); Turbo 24 Stunden (+699 €)
Ersteinschätzungkostenloskostenlos
Kaufpreisaufteilungwird angeboten+349 €
Rabatte50 € über Partnercodes5 % ab 10 Objekten, 10 % ab 20 Objekten
SitzDresden, bundesweit tätigdeutschlandweit tätig

Die Tabelle zeigt zwei unterschiedliche Produktphilosophien. Betongold bietet laut Website ein günstigeres Basisprodukt ohne Besichtigung und einen Aufpreis für den Ortstermin; wer die Besichtigung dazunimmt, zahlt 1.279 €. Kallang bietet ein einziges Produkt mit Besichtigung für 699 € und übernimmt mit Nachbesserung und Garantie das Anerkennungsrisiko. Die Bestpreisgarantie von Kallang bedeutet zusätzlich: Wer innerhalb von 14 Tagen nach Bestellung ein vergleichbares Restnutzungsdauer-Gutachten inklusive Ortsbesichtigung in Deutschland günstiger findet, erhält die Differenz erstattet. Eine ausführliche Erklärung des Kallang-Angebots finden Sie auf der Seite Preise und Bestellung.

Weitere Anbieter im Markt der Restnutzungsdauer-Gutachten

Betongold und Kallang sind nicht die einzigen Anbieter. Die folgende Übersicht fasst die öffentlich einsehbaren Preise weiterer Marktteilnehmer zusammen, jeweils laut öffentlicher Preisseite, Stand September/Oktober 2026. Alle Preise brutto.

AnbieterPreis ohne BesichtigungPreis mit Innen- und AußenbesichtigungBesonderheiten
Kallangnicht angeboten699 € FestpreisBegleitschreiben, kostenlose Nachbesserung, Erfolgsgarantie, 7 Werktage
Betongold Gutachten GmbH829 €1.279 €Ersteinschätzung, 1 bis 3 Wochen, Partner-Rabattcodes 50 €
Gutachten.orgab 950,81 € (bis 150 m²), Staffel nach Flächeab 1.422,62 €Außenbesichtigung +199 €, Innen und Außen +499 €
Sprengnetternicht als Einzelpreis ausgewiesen1.349 € (Wohnung, EFH/ZFH); 1.599 € (MFH bis 1.000 m²); 1.949 € (Wohn- und Geschäftshaus)i. d. R. 14 Tage
Nutzungsdauer.comkein einheitlicher EndpreisBesichtigung 535,50 € extraExpress binnen 1 Woche 708,05 € extra
DEKRAauf Anfrageauf Anfragekein veröffentlichter Festpreis, nachgeholte Besichtigung kostenpflichtig
Lokaler Sachverständigerselten angebotentypisch 1.500 bis 2.200 €Fahrt oft extra, Nachbesserung nach Stundensatz, selten Begleitschreiben

Innerhalb dieses Felds liegt Betongold mit 1.279 € inklusive Ortstermin im mittleren Bereich: günstiger als Sprengnetter und Gutachten.org, teurer als Kallang. Ohne Ortstermin ist Betongold mit 829 € der günstigste der hier genannten Anbieter mit veröffentlichtem Pauschalpreis, allerdings für ein Produkt ohne Besichtigung, das Kallang bewusst nicht anbietet. Eine Preisanatomie mit allen Kostenbestandteilen finden Sie im Ratgeber zu den Kosten eines Restnutzungsdauer-Gutachtens; Einzelvergleiche mit den übrigen Anbietern sind über die Hub-Seite Anbietervergleich erreichbar.

Wie die Restnutzungsdauer hergeleitet wird: Das Modell hinter jedem Gutachten

Ob Betongold, Kallang oder ein anderer Anbieter: Die fachliche Grundlage ist die ImmoWertV 2021, gültig seit dem 1. Januar 2022. Wer das Modell versteht, kann jedes Gutachten auf Plausibilität prüfen und erkennt, warum die Besichtigung das Ergebnis beeinflusst.

Schritt 1: Gesamtnutzungsdauer nach Anlage 1

Anlage 1 der ImmoWertV gibt für Ein- und Zweifamilienhäuser, Mehrfamilienhäuser und Wohnungseigentum eine Gesamtnutzungsdauer von 80 Jahren vor. Büro- und Geschäftshäuser liegen bei 60 Jahren, Kauf- und Warenhäuser bei 30 bis 50 Jahren, Produktions- und Lagerhallen bei 40 Jahren.

Schritt 2: Alter und rechnerische Restnutzungsdauer

Nach § 4 Abs. 3 ImmoWertV ergibt sich die Restnutzungsdauer aus Gesamtnutzungsdauer minus Alter. Ein Wohngebäude mit Baujahr 1965 ist 2026 rund 61 Jahre alt; die rechnerische Restnutzungsdauer beträgt 19 Jahre. Dieser Wert ist nur der Ausgangspunkt; die bloße Übernahme genügt dem BMF-Schreiben ausdrücklich nicht.

Schritt 3: Modifikation nach Anlage 2

Anlage 2 bewertet Modernisierungen mit Punkten von 0 bis 20: Dacherneuerung inklusive Dämmung 4, Fenster und Außentüren 2, Leitungssysteme 2, Heizungsanlage 2, Wärmedämmung der Außenwände 4, Bäder 2, Innenausbau 2, wesentliche Grundrissverbesserung 2. Je mehr Punkte, desto länger die modifizierte Restnutzungsdauer. Ein Gebäude von 1965 mit neuer Heizung und neuen Fenstern (4 Punkte) landet deutlich unter einem kernsanierten Gebäude mit 18 bis 20 Punkten, das eine Restnutzungsdauer nahe Neubau erhält.

Schritt 4: Anpassung an das konkrete Objekt

Hier liegt der Unterschied zwischen einem Gutachten mit und ohne Besichtigung. § 4 Abs. 3 ImmoWertV erlaubt die Verkürzung der Restnutzungsdauer bei unterlassener Instandhaltung oder anderen Gegebenheiten. Feuchteschäden im Keller, ein sanierungsbedürftiges Flachdach, Leitungen aus der Bauzeit, Grundrisse mit gefangenen Räumen oder ein Standort mit nachlassender Nachfrage lassen sich aus Fotos des Eigentümers nur eingeschränkt beurteilen. Der Sachverständige vor Ort sieht sie, dokumentiert sie und kann sie begründet in die Schätzung einbeziehen. Genau diese objektbezogene Begründung verlangt das BMF-Schreiben, und genau sie hat der BFH in IX R 14/23 mit der Betonung der wirtschaftlichen Entwertung gestärkt.

Konstellation (Wohngebäude, Baujahr 1965)ModernisierungspunkteTypisches ErgebnisResultierende AfA
Nicht modernisiert, Instandhaltungsrückstau0 bis 1rund 18 bis 22 Jahrerund 4,5 bis 5,5 %
Heizung und Fenster erneuert4rund 24 bis 28 Jahrerund 3,6 bis 4,2 %
Dach, Heizung, Fenster, Bäder erneuert10rund 30 bis 36 Jahrerund 2,8 bis 3,3 %
Kernsaniert18 bis 20nahe Neubaukaum Vorteil gegenüber 2 %

Die Spannen sind Erfahrungswerte für die Größenordnung, kein Ersatz für ein Gutachten. Sie zeigen aber, warum Wohngebäude mit Baujahr vor etwa 1995 ohne Kernsanierung häufig bei 18 bis 35 Jahren Restnutzungsdauer und damit bei 3 bis 5,5 Prozent AfA landen.

Kaufpreisaufteilung: Der zweite Hebel, den beide Anbieter bedienen

Sowohl Betongold laut Website als auch Kallang bieten neben dem Nutzungsdauer-Gutachten eine Kaufpreisaufteilung an. Der Zusammenhang ist für den Vergleich wichtig, weil beide Instrumente dieselbe Jahres-AfA beeinflussen: Die AfA bemisst sich nur nach dem Gebäudeanteil der Anschaffungskosten, Grund und Boden ist nicht abschreibbar. Die Finanzverwaltung nutzt zur Aufteilung die BMF-Arbeitshilfe. Der BFH hat mit Urteil vom 21.07.2020, IX R 26/19, entschieden, dass diese Arbeitshilfe nicht bindend ist und ein Gutachten vorgeht.

Ein Rechenbeispiel mit Beispielannahmen: Kaufpreis einer Eigentumswohnung 500.000 €. Die Arbeitshilfe ergibt einen Gebäudeanteil von 60 Prozent, also 300.000 €; ein Kaufpreisaufteilungs-Gutachten ergibt 75 Prozent, also 375.000 €. Bei einer Restnutzungsdauer von 30 Jahren laut Nutzungsdauer-Gutachten beträgt die AfA 10.000 € mit der Arbeitshilfe und 12.500 € mit dem Gutachten. Die zusätzliche Mehr-AfA von 2.500 € spart bei 42 Prozent weitere 1.050 € pro Jahr, bei 30 Prozent 750 €. Kallang bietet das Kaufpreisaufteilungs-Gutachten für 349 € Aufpreis zum Nutzungsdauer-Gutachten an; für die Kaufpreisaufteilung bei Betongold liegen uns keine Preisangaben vor, erfragen Sie den Preis vor der Beauftragung. Beide Gutachten lassen sich sinnvoll kombinieren, weil der Sachverständige die Objektdaten nur einmal aufnehmen muss.

Mit oder ohne Ortstermin: Die eigentliche Entscheidung beim Betongold Gutachten

Die Preisdifferenz zwischen 829 € und 1.279 € bei Betongold lenkt den Blick auf die wichtigste Frage beim Vergleich von Nutzungsdauer-Gutachten: Braucht es eine Besichtigung?

Die Rechtslage

Gesetzlich vorgeschrieben ist eine Ortsbesichtigung nicht. Der Regierungsentwurf des Jahressteuergesetzes 2024 sah vor, § 7 Abs. 4 Satz 2 EStG einzuschränken, unter anderem auf Fälle einer erheblich kürzeren Nutzungsdauer und mit einer Pflicht zur Ortsbesichtigung. Diese Einschränkung wurde im Gesetzgebungsverfahren nicht umgesetzt; die Vorschrift gilt unverändert.

Das BMF-Schreiben vom 22.02.2023 verlangt allerdings, dass sich das Gutachten auf das konkrete Gebäude bezieht und zu technischem Verschleiß, wirtschaftlicher Entwertung und rechtlichen Nutzungsbeschränkungen Stellung nimmt. Die bloße Übernahme der Modell-Restnutzungsdauer aus der ImmoWertV genügt nach Auffassung des BMF nicht. Ein Sachverständiger, der das Gebäude nicht gesehen hat, kann den technischen Verschleiß nur aus Fotos und Angaben des Eigentümers ableiten. Das ist möglich, aber angreifbar.

Die Praxis

Seit der Debatte um das Jahressteuergesetz 2024 achten Finanzämter verstärkt auf Ortsbesichtigung und objektbezogene Begründung. Gutachten ohne Besichtigung lösen häufiger Rückfragen aus; wird eine Besichtigung nachgefordert, muss sie nachgeholt werden, bei vielen Anbietern kostenpflichtig. Der scheinbare Preisvorteil kehrt sich dann um, und der Vorgang verzögert sich um Monate. Die drei von Kallang dokumentierten und anerkannten Fälle aus Berlin, Hamburg und München beruhten alle auf einer Innen- und Außenbesichtigung; zwei wurden ohne Rückfrage anerkannt. Warum die Besichtigung in der Praxis den Unterschied macht, erläutert die Seite zur Ortsbesichtigung beim Restnutzungsdauer-Gutachten.

Die Konsequenz für den Vergleich

Wer das Angebot von Betongold mit dem von Kallang vergleicht, sollte die Variante mit Ortstermin heranziehen: 1.279 € gegen 699 €. Die Variante ohne Ortstermin für 829 € ist ein anderes Produkt mit einem anderen Risikoprofil. Ob dieses Risiko in Ihrem Fall tragbar ist, hängt vom Finanzamt, vom Objekt und von der Höhe der Mehr-AfA ab, die auf dem Spiel steht. Das Rechenbeispiel 3 weiter unten zeigt, wie sich das Risiko beziffern lässt.

Was jedes Restnutzungsdauer-Gutachten enthalten muss, egal von welchem Anbieter

Ob Betongold, Kallang oder ein lokaler Sachverständiger: Die Anforderungen des Finanzamts sind dieselben. Die folgende Checkliste fasst zusammen, was ein anerkennungsfähiges Nutzungsdauer-Gutachten enthalten muss. Prüfen Sie jedes Angebot anhand dieser Punkte.

  • Qualifikationsnachweis des Sachverständigen: öffentliche Bestellung und Vereidigung oder Zertifizierung nach DIN EN ISO/IEC 17024, mit Angabe der Zertifizierungsstelle und Gültigkeit
  • Eindeutiger Objektbezug: Adresse, Flurstück, Baujahr, Gebäudeart, Wohn- und Nutzfläche, bei Wohnungseigentum die Einheit und der Miteigentumsanteil
  • Dokumentation der Besichtigung: Datum, Umfang (innen und außen, welche Einheiten), Fotos mit Bezug zu den beschriebenen Bauteilen
  • Baubeschreibung und Zustandsbewertung: Konstruktion, Dach, Fassade, Fenster, Leitungen, Heizung, Bäder, Innenausbau, mit Angabe des Baualters und erkennbarer Mängel
  • Modernisierungen mit Punkten nach Anlage 2 ImmoWertV: Dacherneuerung inkl. Dämmung (4), Fenster und Außentüren (2), Leitungssysteme (2), Heizung (2), Wärmedämmung Außenwände (4), Bäder (2), Innenausbau (2), Grundrissverbesserung (2), jeweils mit Jahr und Nachweis
  • Herleitung der Restnutzungsdauer: Gesamtnutzungsdauer nach Anlage 1 ImmoWertV (80 Jahre für Wohngebäude), Alter, Modifikation nach Anlage 2, Anpassung nach § 4 Abs. 3 ImmoWertV
  • Stellungnahme zur wirtschaftlichen Entwertung: Standort, Grundriss, Ausstattungsstandard, Markttauglichkeit, Modernisierungsrückstau, wie vom BFH in IX R 14/23 gefordert
  • Stellungnahme zu rechtlichen Nutzungsbeschränkungen: Denkmalschutz, Baulasten, Milieuschutz, Nutzungsauflagen
  • Ergebnis mit Begründung: Restnutzungsdauer in Jahren, gegebenenfalls als Bandbreite mit begründetem Punktwert, wie vom FG Münster zugelassen
  • Stichtag: eindeutige Angabe, zu welchem Zeitpunkt die Restnutzungsdauer gilt, insbesondere bei rückwirkender Verwendung für offene Vorjahre
  • Begleitschreiben für das Finanzamt: Rechtsgrundlage § 7 Abs. 4 Satz 2 EStG, Rechtsprechung, Berechnung der neuen AfA aus Restwert und Restnutzungsdauer

Welche Sachverständigen überhaupt infrage kommen und wie Sie ein Zertifikat prüfen, erklärt der Ratgeber Restnutzungsdauer-Gutachten: Wer macht das?.

Rechenbeispiele: Was der Anbietervergleich in Euro bedeutet

Drei Beispiele mit Beispielannahmen zeigen, wie Preis, Leistungsumfang und Anerkennungsrisiko zusammenwirken. Grenzsteuersatz 42 Prozent, jeweils mit einer Variante zu 30 Prozent. Solidaritätszuschlag und Kirchensteuer bleiben außer Betracht.

Beispiel 1: Eigentumswohnung, Preisvergleich mit und ohne Ortstermin

Eigentumswohnung, Baujahr 1970, Gebäudeanteil 250.000 €, bisherige AfA 2 Prozent = 5.000 € pro Jahr. Gutachten ergibt Restnutzungsdauer 30 Jahre.

  • Neue AfA: 250.000 € ÷ 30 = 8.333 €
  • Mehr-AfA: 8.333 € − 5.000 € = 3.333 €
  • Steuerersparnis bei 42 Prozent: 1.400 € pro Jahr; bei 30 Prozent: 1.000 € pro Jahr

Kosten und Amortisation der drei Varianten:

VariantePreis bruttoNetto nach Werbungskostenabzug (42 %)Amortisation bei 1.400 €/JahrAmortisation bei 1.000 €/Jahr
Betongold ohne Ortstermin (laut Website)829 €481 €rund 7 Monaterund 10 Monate
Betongold mit Ortstermin (laut Website)1.279 €742 €rund 11 Monaterund 15 Monate
Kallang inkl. Besichtigung699 €405 €rund 6 Monaterund 8 Monate

Alle drei Varianten amortisieren sich innerhalb von anderthalb Jahren, und die Ersparnis läuft 30 Jahre. Der Preisunterschied ist bei einer kleinen Wohnung relativ gesehen am größten: 580 € Differenz zwischen 1.279 € und 699 € entsprechen hier fünf Monaten Steuerersparnis. Mit dem AfA-Rechner lässt sich dieses Beispiel mit eigenen Zahlen nachrechnen.

Beispiel 2: Mehrfamilienhaus, Preisunterschied im Verhältnis zur Ersparnis

Mehrfamilienhaus, Baujahr 1962, Gebäudeanteil 900.000 €, bisherige AfA 2 Prozent = 18.000 € pro Jahr. Gutachten mit Besichtigung ergibt Restnutzungsdauer 24 Jahre.

  • Neue AfA: 900.000 € ÷ 24 = 37.500 €
  • Mehr-AfA: 37.500 € − 18.000 € = 19.500 €
  • Steuerersparnis bei 42 Prozent: 8.190 € pro Jahr; bei 30 Prozent: 5.850 € pro Jahr
  • Ersparnis über 24 Jahre bei 42 Prozent: rund 196.560 €

Bei dieser Größenordnung tritt der Preis in den Hintergrund. Die Differenz von 580 € zwischen 1.279 € und 699 € entspricht rund 7 Prozent einer einzigen Jahresersparnis. Entscheidend ist hier ausschließlich, dass das Gutachten anerkannt wird und dass das Verfahren bei Rückfragen nicht ins Stocken gerät. Ein Vermieter mit diesem Objekt sollte Besichtigung, Begleitschreiben und Nachbesserung als Pflichtbestandteile betrachten und nicht am Ortstermin sparen. Vergleichbare Größenordnungen zeigt der anerkannte Kallang-Fall aus Hamburg-Eimsbüttel: Klinker-Mehrfamilienhaus, Baujahr 1958, Gebäudeanteil 1.184.000 €, Restnutzungsdauer 25 Jahre, Steuerersparnis 9.946 € pro Jahr, anerkannt vom Finanzamt Hamburg-Nord im April 2025.

Beispiel 3: Das Risiko der Ablehnung einpreisen

Dieses Beispiel zeigt, wie Sie das Anerkennungsrisiko in Ihre Entscheidung einbeziehen. Die Wahrscheinlichkeiten sind reine Beispielannahmen, um die Rechenlogik zu zeigen; sie beziehen sich auf kein bestimmtes Unternehmen und beruhen nicht auf Erfahrungswerten einzelner Anbieter. Ausgangslage wie in Beispiel 1: Ersparnis 1.400 € pro Jahr, Betrachtungszeitraum zehn Jahre, also 14.000 € Ersparnis bei Anerkennung.

Variante A: Gutachten ohne Ortstermin, Beispielannahme 75 Prozent Anerkennungswahrscheinlichkeit, kein Rückerstattungsanspruch. Erwarteter Nutzen: 0,75 × 14.000 € = 10.500 €. Kosten 829 €. Bei Ablehnung fallen zusätzlich eine nachgeholte Besichtigung (Beispielannahme 450 €) und ein Jahr Verzögerung an, erwartet 0,25 × (450 € + 1.400 €) = 463 €. Erwartungswert: 10.500 € − 829 € − 463 € = 9.208 €.

Variante B: Gutachten mit Ortstermin, Beispielannahme 95 Prozent Anerkennungswahrscheinlichkeit, kein Rückerstattungsanspruch. Erwarteter Nutzen: 0,95 × 14.000 € = 13.300 €. Kosten 1.279 €. Erwartungswert: 13.300 € − 1.279 € = 12.021 €.

Variante C: Gutachten mit Besichtigung und Geld-zurück-Zusage, Beispielannahme 95 Prozent Anerkennungswahrscheinlichkeit. Erwarteter Nutzen 13.300 €. Kosten 699 €, bei Ablehnung Erstattung, erwartete Kosten also 0,95 × 699 € = 664 €. Erwartungswert: 13.300 € − 664 € = 12.636 €.

Die Rechnung zeigt zwei Dinge. Erstens: Unter diesen Annahmen überwiegt der höhere Erwartungsnutzen der Besichtigung den Mehrpreis deutlich, auch wenn der Besichtigungszuschlag 450 € beträgt. Zweitens: Eine Geld-zurück-Zusage verändert vor allem das Verlustrisiko im ungünstigen Fall, nicht den Erwartungswert im Normalfall. Wer die Annahmen anders setzt, etwa 90 Prozent für die Variante ohne Ortstermin, kommt zu anderen Zahlen; die Methode bleibt dieselbe. Erfahrungen zu den drei typischen Verläufen beim Finanzamt beschreibt der Ratgeber zu den Erfahrungen mit Restnutzungsdauer-Gutachten.

Entscheidungshilfe: Welches Angebot passt zu welcher Situation?

SituationWorauf es ankommtEinordnung
Einspruchsfrist läuft, Gutachten muss in wenigen Tagen vorliegenBearbeitungszeitKallang 7 Werktage, Express 3 Werktage, Turbo 24 Stunden; Betongold laut Website meist 1 bis 3 Wochen
Gutachten mit Besichtigung zum niedrigsten EndpreisEndpreis inkl. BesichtigungKallang 699 €; Betongold 1.279 € (laut Website); Bestpreisgarantie bei Kallang
Bewusst ohne Besichtigung, Risiko wird akzeptiertPauschalpreis ohne OrtsterminBetongold 829 € (laut Website); Kallang bietet keine Variante ohne Besichtigung an
Vorjahre unter Vorbehalt der Nachprüfung offenGutachten mit zurückliegendem Stichtag, Begleitschreiben je JahrVor Beauftragung beim jeweiligen Anbieter erfragen; bei Kallang Stichtag bei Bestellung angeben
Objekt in Dresden oder Sachsen, Wunsch nach regionalem AnbieterSitz des AnbietersBetongold hat Sitz in Dresden; Kallang besichtigt in Sachsen im Festpreis, siehe Stadtseite Dresden
Mehrere Objekte im BestandMengenrabattKallang 5 % ab 10, 10 % ab 20 Objekten; Betongold 50 € über Partnercodes (laut Website)
Kaufpreisaufteilung zusätzlich gewünschtKombiangebotBeide bieten Kaufpreisaufteilung an; Kallang +349 € zum Nutzungsdauer-Gutachten
Absicherung gegen endgültige AblehnungGeld-zurück-ZusageKallang: Erfolgsgarantie „Anerkannt oder kostenlos“; bei Betongold vor Beauftragung erfragen
Steuerberater soll den Vorgang abwickelnBegleitschreiben, planbare Kosten, NachbesserungKallang: Begleitschreiben und kostenlose Nachbesserung enthalten; bei Betongold erfragen

Die Tabelle ersetzt keine Einzelfallprüfung. Sie zeigt aber, dass die Entscheidung in den meisten Situationen weniger am Grundpreis hängt als an Besichtigung, Bearbeitungszeit und Risikoübernahme. Wer eine Übersicht aller Anbieter sucht, findet sie auf der Hub-Seite Anbietervergleich, die oben verlinkt ist.

Ablauf einer Bestellung: Was Sie bei jedem Anbieter einplanen sollten

Unabhängig vom gewählten Anbieter folgt die Beauftragung einem ähnlichen Muster, dessen Dauer Sie in Ihre Fristenplanung einbeziehen sollten.

  1. Ersteinschätzung. Baujahr, Objektart, Modernisierungsstand und Gebäudeanteil genügen für eine erste Aussage. Beide hier verglichenen Anbieter bieten diesen Schritt kostenlos an.
  2. Bestellung und Unterlagen. Kaufvertrag, bisherige Kaufpreisaufteilung, Grundrisse, Baubeschreibung, Nachweise zu Modernisierungen, Mietverträge, bei Wohnungseigentum Teilungserklärung und Protokolle. Je vollständiger die Unterlagen, desto kürzer die Bearbeitung.
  3. Besichtigungstermin. Bei Kallang wird der Termin mit Ihnen oder Ihrem Verwalter abgestimmt; die Fahrt ist in allen 16 Bundesländern inklusive. Bei Anbietern mit Besichtigungszuschlag sollten Sie klären, ob Fahrtkosten gesondert berechnet werden.
  4. Erstellung. Sieben Werktage bei Kallang nach Besichtigung und vollständigen Unterlagen; meist ein bis drei Wochen bei Betongold laut Website.
  5. Einreichung. Gutachten und Begleitschreiben gehen mit der Anlage V an das Finanzamt, bei offenen Vorjahren zusammen mit den Änderungsanträgen.
  6. Rückfragen. Rechnen Sie mit vier bis acht Wochen bis zur Reaktion des Finanzamts. Klären Sie vorab, wer Rückfragen beantwortet und zu welchen Konditionen.

Wer diese sechs Schritte mit der Einspruchsfrist von einem Monat abgleicht, erkennt schnell, dass die Bearbeitungszeit des Anbieters bei knappen Fristen das wichtigste Kriterium werden kann.

Rechtsprechung: Der Maßstab für jedes Nutzungsdauer-Gutachten

Unabhängig vom Anbieter gilt für jedes Gutachten dieselbe Rechtsprechung. Sie bestimmt, was das Finanzamt verlangen darf und was nicht.

BFH, Urteil vom 28.07.2021, IX R 25/19

Der Steuerpflichtige kann sich jeder Darlegungsmethode bedienen, die im Einzelfall geeignet erscheint. Ein Bausubstanzgutachten ist nicht erforderlich. Die Schätzung anhand des Modells der Sachwertrichtlinie beziehungsweise der ImmoWertV ist zulässig. Das Finanzamt darf keine überzogenen Anforderungen stellen. Für den Anbietervergleich heißt das: Kein Anbieter muss ein zerstörendes Substanzgutachten liefern; der Modellansatz ist für alle der zulässige Weg.

BFH, Urteil vom 23.01.2024, IX R 14/23

Bestätigung von IX R 25/19. Die sachverständige Schätzung nach dem ImmoWertV-Modell ist rechtmäßig. Auch ein Verkehrswertgutachten eines öffentlich bestellten Sachverständigen mit Aussagen zur Restnutzungsdauer kann genügen. Die wirtschaftliche Entwertung durch Standort, Grundriss, Markttauglichkeit und Modernisierungsrückstau ist relevant, nicht nur der technische Verschleiß. Vorinstanz war das FG Köln, Urteil vom 23.03.2022, 6 K 923/20. Für den Vergleich: Ein Gutachten, das die wirtschaftliche Entwertung nicht behandelt, verschenkt Argumentationsspielraum, den der BFH ausdrücklich eröffnet hat.

FG Münster, Urteil vom 02.04.2025, 14 K 654/23 E

Anerkannt wurden 23 statt 50 Jahre, also 4,35 Prozent statt 2,0 Prozent AfA. Wirtschaftliche Entwertung reicht; keine Zertifizierungspflicht des Gutachters, entgegen dem BMF-Schreiben; Methode frei wählbar; Schätzung mit Bandbreite zulässig. Revision nicht zugelassen. Für den Vergleich: Die Zertifizierung nach DIN EN ISO/IEC 17024, die beide hier verglichenen Anbieter angeben, ist nach dieser Entscheidung gerichtlich nicht zwingend, bleibt aber die sicherste Wahl, weil die Finanzämter das BMF-Schreiben anwenden.

FG Hamburg, Urteil vom 01.04.2025, 3 K 60/23

Ein privat beauftragtes Gutachten ist als Nachweis geeignet; eine amtliche Beauftragung ist nicht nötig. Für den Vergleich: Alle hier genannten Anbieter erstellen Privatgutachten; das ist kein Nachteil.

FG Düsseldorf, Urteil vom 16.08.2023, 2 K 2449/18 E

Ein vom Gericht beauftragtes Gutachten ermittelte eine kürzere Restnutzungsdauer; das Gericht erkannte sie an. Für den Vergleich: Im Streitfall kann das Finanzgericht einen eigenen Sachverständigen bestellen; ein gut begründetes Privatgutachten erhöht die Wahrscheinlichkeit, dass es dazu gar nicht kommt.

Nach BFH IX R 25/19 darf das Finanzamt an den Nachweis der kürzeren Nutzungsdauer keine überzogenen Anforderungen stellen. Der Modellansatz der ImmoWertV ist eine zulässige Schätzungsmethode.

Alle Entscheidungen mit Kernaussagen finden Sie in der Urteilssammlung. Primärquellen: § 7 EStG und ImmoWertV 2021 bei gesetze-im-internet.de.

Typische Fehler beim Vergleich von Gutachten-Anbietern

  1. Grundpreis mit Endpreis verwechseln. 829 € ohne Ortstermin und 699 € mit Besichtigung sind unterschiedliche Produkte. Vergleichen Sie immer den Preis mit demselben Leistungsumfang.
  2. Besichtigung als verzichtbar einstufen, um zu sparen. Der Einsparbetrag liegt bei wenigen hundert Euro; die Mehr-AfA eines Jahres liegt bei kleinen Objekten bei über 1.000 € Steuer, bei Mehrfamilienhäusern bei über 8.000 €. Das Verhältnis spricht für die Besichtigung.
  3. Nachbesserung nicht geregelt. Fragen Sie vor der Bestellung, was eine Stellungnahme an das Finanzamt kostet. Ein Stundensatz von 150 € mal vier Stunden ergibt 600 €, die den Preisvergleich kippen.
  4. Keine Geld-zurück-Zusage erfragt. Ohne Zusage tragen Sie das volle Kostenrisiko einer Ablehnung.
  5. Bearbeitungszeit nicht mit der Einspruchsfrist abgeglichen. Bei einem Monat Frist nach § 355 AO sind drei Wochen Bearbeitung knapp. Legen Sie notfalls fristwahrend Einspruch ein, bevor das Gutachten vorliegt.
  6. Begleitschreiben vergessen. Ohne Begleitschreiben muss der Sachbearbeiter die Rechtslage selbst herleiten. Das kostet Zeit und erhöht die Rückfragewahrscheinlichkeit.
  7. Qualifikation nicht nachgewiesen. Lassen Sie sich Zertifizierungsstelle und Gültigkeit nennen; das Gutachten sollte den Nachweis als Anlage enthalten.
  8. Rabattcode mit Mengenrabatt verwechseln. Ein Partnercode über 50 € hilft bei einem Objekt; bei 20 Objekten sind 10 Prozent auf 699 € pro Gutachten der größere Hebel.
  9. Erfahrungsberichte ohne Zahlen als Entscheidungsgrundlage nutzen. Prüfen Sie, ob ein Bericht Objekt, Restnutzungsdauer und Finanzamtsergebnis nennt.

Grenzen: Wann kein Anbieter weiterhilft

Zur fairen Darstellung gehört, dass es Fälle gibt, in denen weder Betongold noch Kallang noch ein anderer Anbieter einen Nutzen stiften kann. Ein seriöser Anbieter rät in diesen Fällen in der kostenlosen Ersteinschätzung ab.

  • Selbstgenutzte Immobilien. Ohne Vermietung oder betriebliche Nutzung keine AfA.
  • Neubau mit Fertigstellung ab 2023. AfA bereits 3 Prozent über 33 Jahre; eine kürzere tatsächliche Nutzungsdauer ist nicht begründbar.
  • Kernsanierte Gebäude. 18 bis 20 Modernisierungspunkte nach Anlage 2 ImmoWertV führen zu einer Restnutzungsdauer nahe Neubau.
  • Sehr kleiner Gebäudeanteil. Unter 100.000 € Gebäudeanteil liegt die Ersparnis bei 25 Jahren Restnutzungsdauer und 42 Prozent bei rund 840 € pro Jahr; das deckt die Kosten im ersten Jahr, der Hebel ist aber klein.
  • Baldiger Verkauf innerhalb der Spekulationsfrist. Der niedrigere Buchwert erhöht den steuerpflichtigen Veräußerungsgewinn; der Vorteil schrumpft auf einen Zinseffekt.
  • Gewerbeobjekte mit ohnehin kurzer Modellnutzungsdauer. Kauf- und Warenhäuser mit 30 bis 50 Jahren Gesamtnutzungsdauer nach Anlage 1 ImmoWertV liegen nahe an der typisierten AfA von 33 Jahren.

Welche Voraussetzungen im Detail erfüllt sein müssen, listet der Ratgeber zu den Voraussetzungen eines Restnutzungsdauer-Gutachtens.

Betongold Gutachten in Dresden: Regionale Hinweise für Sachsen

Der Sitz der Betongold Gutachten GmbH in Dresden führt dazu, dass der Anbieter in Sachsen besonders häufig gesucht wird. Für Vermieter in Dresden, Leipzig, Chemnitz und dem übrigen Sachsen gilt dabei dasselbe wie überall: Die regionale Nähe des Anbieters spielt für die Anerkennung beim Finanzamt keine Rolle. Entscheidend ist, dass der Sachverständige das Objekt besichtigt und das Gutachten die Anforderungen des BMF-Schreibens erfüllt.

Der Dresdner Gebäudebestand ist für Nutzungsdauer-Gutachten besonders interessant. Gründerzeitviertel wie die Äußere Neustadt, Striesen oder Blasewitz weisen viele Gebäude der Baujahre 1870 bis 1914 auf, deren Restnutzungsdauer bei nicht kernsanierten Objekten typischerweise bei 18 bis 30 Jahren liegt. Dazu kommen Nachkriegsbauten und Plattenbauten der 1950er- bis 1980er-Jahre in Stadtteilen wie Prohlis, Gorbitz oder Johannstadt, bei denen der Modellansatz der ImmoWertV ohne umfassende Modernisierung ebenfalls deutlich unter 50 Jahren liegt. Diese Angaben sind Erfahrungswerte zur Gebäudestruktur, keine Zusage für den Einzelfall.

Kallang besichtigt Objekte in Dresden und ganz Sachsen im Festpreis von 699 € inklusive Fahrtkosten. Informationen zur Besichtigung und zur Einreichung bei den Dresdner Finanzämtern finden Sie auf der Stadtseite Restnutzungsdauer-Gutachten Dresden. Wer ein Gutachten für ein sächsisches Objekt mit offenen Vorjahren benötigt, findet die verfahrensrechtlichen Fristen im Ratgeber zum rückwirkenden Restnutzungsdauer-Gutachten.

Betongold Gutachten Erfahrungen: Warum wir hier keine Berichte wiedergeben

Die Suchanfrage „Betongold Gutachten Erfahrungen“ ist häufig, und es wäre leicht, hier Berichte zu zitieren. Wir tun das nicht, weil uns keine geprüften Gutachten oder dokumentierten Finanzamtsergebnisse des Anbieters vorliegen. Erfundene oder ungeprüfte Erfahrungsberichte, positiv wie negativ, wären unseriös.

Stattdessen eine Anleitung, wie Sie Erfahrungsberichte zu jedem Anbieter selbst einordnen können:

  • Nennt der Bericht Objektart, Baujahr, Gebäudeanteil und die ermittelte Restnutzungsdauer?
  • Nennt er das Ergebnis beim Finanzamt und unterscheidet er zwischen Rückfrage und Ablehnung?
  • Fand eine Besichtigung statt? Ein negativer Bericht über ein Gutachten ohne Besichtigung sagt nichts über Gutachten mit Besichtigung aus.
  • Ist der Bericht datiert und berücksichtigt er die Rechtslage nach den BFH-Urteilen von 2021 und 2024 sowie dem BMF-Schreiben von 2023?
  • Wird der Endpreis genannt oder nur der Grundpreis?

Für Kallang gilt: Die drei dokumentierten Fälle aus Berlin-Neukölln (Baujahr 1912, Restnutzungsdauer 22 Jahre, Ersparnis 9.327 € pro Jahr, anerkannt März 2025 ohne Rückfrage), Hamburg-Eimsbüttel (Baujahr 1958, 25 Jahre, 9.946 € pro Jahr, anerkannt April 2025) und München-Haidhausen (Baujahr 1895, 26 Jahre, 4.851 € pro Jahr, anerkannt Juni 2025 ohne Rückfrage) sowie die Bewertung von 4,8 von 5 Sternen aus 127 Bewertungen sind auf kallang.net nachlesbar und als eigene Zahlen des Anbieters gekennzeichnet. Wie die Prüfung beim Finanzamt im Detail abläuft, beschreibt der Ratgeber zum Restnutzungsdauer-Gutachten beim Finanzamt.

Fazit: Betongold Gutachten im fairen Vergleich

Die Betongold Gutachten GmbH aus Dresden bietet laut öffentlicher Website, Stand Oktober 2026, ein Restnutzungsdauer-Gutachten für 829 € ohne Ortstermin und 1.279 € mit Innen- und Außenbesichtigung, erstellt von nach DIN EN ISO/IEC 17024 zertifizierten Sachverständigen, mit kostenloser Ersteinschätzung und einer Bearbeitungszeit von meist ein bis drei Wochen. Damit erfüllt das Angebot die formale Qualifikationsanforderung des BMF-Schreibens und liegt preislich im mittleren Bereich des Markts.

Kallang bietet das Nutzungsdauer-Gutachten für 699 € Festpreis inklusive Innen- und Außenbesichtigung in allen 16 Bundesländern, Begleitschreiben für das Finanzamt, kostenloser Nachbesserung bis zur Entscheidung der Behörde und der Erfolgsgarantie „Anerkannt oder kostenlos“, in 7 Werktagen nach Besichtigung. Bei gleichem Leistungsumfang, also mit Besichtigung, ist Kallang um 580 € günstiger und übernimmt zusätzlich das Anerkennungsrisiko.

Handlungsempfehlung: Vergleichen Sie Angebote nur mit gleichem Leistungsumfang, planen Sie die Besichtigung als Pflichtbestandteil ein und klären Sie vor der Bestellung schriftlich, wie Rückfragen und eine endgültige Ablehnung behandelt werden. Nutzen Sie die kostenlose Ersteinschätzung von Kallang, um zu prüfen, ob Ihr Objekt überhaupt geeignet ist. Die Bestellung erfolgt über die Seite Preise und Bestellung.

Häufige Fragen

Was kostet ein Gutachten bei Betongold Gutachten?

Laut öffentlicher Website der Betongold Gutachten GmbH, Stand Oktober 2026, kostet das Restnutzungsdauer-Gutachten pauschal 829 € brutto ohne Ortstermin. Ein Ortstermin mit Innen- und Außenbesichtigung kostet 450 € brutto zusätzlich, der Gesamtpreis liegt dann bei 1.279 €. Partner wie Makler oder Verwalter vergeben Rabattcodes über 50 €. Zum Vergleich: Kallang berechnet 699 € inklusive Besichtigung.

Was bedeutet der Begriff Betongold?

Betongold ist ein umgangssprachlicher Begriff für Immobilien als Sachwertanlage. Er drückt aus, dass Gebäude ähnlich wie Gold als wertbeständige Anlage gelten, insbesondere in Zeiten niedriger Zinsen oder hoher Inflation. Die Betongold Gutachten GmbH aus Dresden hat den Begriff als Firmennamen gewählt. Mit dem Begriff selbst ist keine bestimmte Gutachtenart verbunden.

Ist Betongold Gutachten seriös?

Die Betongold Gutachten GmbH mit Sitz in der Krügerstraße 20, 01326 Dresden, ist laut öffentlicher Website, Stand Oktober 2026, bundesweit tätig und arbeitet mit nach DIN EN ISO/IEC 17024 zertifizierten Sachverständigen. Damit erfüllt das Angebot die Qualifikationsanforderung des BMF-Schreibens vom 22.02.2023. Eine eigene Bewertung der Gutachtenqualität nehmen wir nicht vor, da uns keine geprüften Gutachten des Anbieters vorliegen.

Betongold Gutachten oder Kallang: Was ist der Unterschied?

Der wesentliche Unterschied liegt im Preismodell und im Leistungsumfang. Betongold berechnet laut Website 829 € ohne und 1.279 € mit Ortstermin bei ein bis drei Wochen Bearbeitungszeit. Kallang berechnet 699 € Festpreis inklusive Innen- und Außenbesichtigung, Begleitschreiben, kostenloser Nachbesserung bei Rückfragen und Erfolgsgarantie „Anerkannt oder kostenlos“ bei sieben Werktagen Bearbeitungszeit.

Reicht ein Restnutzungsdauer-Gutachten ohne Ortstermin für das Finanzamt?

Rechtlich ist eine Ortsbesichtigung nicht vorgeschrieben; die im Jahressteuergesetz 2024 geplante Pflicht wurde nicht umgesetzt. In der Praxis achten Finanzämter seitdem aber verstärkt auf Besichtigung und Objektbezug, und das BMF-Schreiben verlangt den Bezug auf das konkrete Gebäude. Ein Gutachten ohne Ortstermin trägt daher ein höheres Risiko von Rückfragen oder Ablehnung, unabhängig vom Anbieter.

Gibt es Erfahrungen mit Betongold Gutachten?

Uns liegen keine eigenen Erfahrungsberichte oder geprüften Gutachten der Betongold Gutachten GmbH vor, deshalb bewerten wir die Qualität nicht. Der Vergleich in diesem Artikel beruht ausschließlich auf den öffentlich zugänglichen Angaben der Website, Stand Oktober 2026. Welche Kriterien bei der Bewertung fremder Erfahrungsberichte zu Nutzungsdauer-Gutachten helfen, erklärt unser Ratgeber zu Erfahrungen.

Wie lange dauert ein Gutachten bei Betongold und bei Kallang?

Laut Website der Betongold Gutachten GmbH, Stand Oktober 2026, dauert die Bearbeitung meist ein bis drei Wochen. Kallang liefert das Nutzungsdauer-Gutachten in sieben Werktagen nach Besichtigung und vollständigen Unterlagen. Optional sind Express in drei Werktagen für 200 € Aufpreis und Turbo in 24 Stunden für 699 € Aufpreis buchbar, etwa bei laufender Einspruchsfrist.

Welche Qualifikation haben die Gutachter bei Betongold und Kallang?

Beide Anbieter geben an, mit nach DIN EN ISO/IEC 17024 zertifizierten Sachverständigen zu arbeiten. Diese Zertifizierung wird im BMF-Schreiben vom 22.02.2023 neben der öffentlichen Bestellung und Vereidigung ausdrücklich als ausreichend genannt. Das FG Münster hat 2025 sogar entschieden, dass keine Zertifizierungspflicht besteht; die Finanzämter wenden das BMF-Schreiben aber weiterhin an.

Bietet Betongold Gutachten auch eine Kaufpreisaufteilung an?

Ja, laut öffentlicher Website, Stand Oktober 2026, bietet die Betongold Gutachten GmbH auch Kaufpreisaufteilungen an. Kallang bietet das Kaufpreisaufteilungs-Gutachten als Ergänzung zum Nutzungsdauer-Gutachten für 349 € Aufpreis an. Eine Kaufpreisaufteilung per Gutachten geht nach BFH IX R 26/19 der BMF-Arbeitshilfe vor und erhöht häufig den abschreibbaren Gebäudeanteil.

Lohnt sich der Preisunterschied zwischen den Anbietern überhaupt?

Bei einem Mehrfamilienhaus mit 900.000 € Gebäudeanteil und 24 Jahren Restnutzungsdauer beträgt die Steuerersparnis bei 42 Prozent rund 8.190 € pro Jahr. Der Preisunterschied von 580 € zwischen 1.279 € und 699 € entspricht rund 7 Prozent einer Jahresersparnis. Wichtiger als der Preis ist die Anerkennung; der Preis entscheidet erst bei gleichem Leistungsumfang.

Was muss jedes Restnutzungsdauer-Gutachten enthalten, egal von welchem Anbieter?

Nach dem BMF-Schreiben vom 22.02.2023 muss das Gutachten von einem öffentlich bestellten und vereidigten oder nach DIN EN ISO/IEC 17024 zertifizierten Sachverständigen stammen, sich auf das konkrete Gebäude beziehen und zu technischem Verschleiß, wirtschaftlicher Entwertung und rechtlichen Nutzungsbeschränkungen Stellung nehmen. Eine bloße Übernahme der Modell-Restnutzungsdauer aus der ImmoWertV genügt nicht.

Dieser Ratgeber informiert allgemein über die steuerliche Behandlung der Gebäudeabschreibung und ersetzt keine Steuer- oder Rechtsberatung im Einzelfall. Rechtsstand: 6. Oktober 2026.

Kürzere Nutzungsdauer nachweisen. Anerkannt oder kostenlos.

699 € einmalig, Innen- und Außenbesichtigung inklusive, Begleitschreiben für das Finanzamt, Nachbesserung ohne Stundensatz. Wird das Gutachten endgültig nicht anerkannt, erhalten Sie den Kaufpreis zurück.

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